Neue Regelungen zur Kursplatzvergabe ab Wintersemester 2020/21

 

Das Sprachenzentrum hat, in Absprache mit dem AStA und dem Beirat des Sprachenzentrums, folgende Änderungen für das Anmeldeverfahren zu Sprachkursen beschlossen:

Vorkaufsrechte in den Modernen Fremdsprachen und Englisch

Die Vorkaufsrechte für von den Studierenden im Benutzerkonto angemeldete Pflichtleistungen in einem Studiengang bleiben wie bisher bestehen. Für Wahlpflicht- und Wahlleistungen werden ab dem Wintersemester 2020/21 keine Vorkaufsrechte mehr vergeben. Dies bedeutet, dass Studierende mit Wahlpflicht- und Wahlleistungen nicht mehr bei der Vergabe von Kursplätzen bevorzugt werden. Die Leistungen der Wahl- und Wahlpflichtfächer werden ebenfalls nicht mehr automatisch an das Zentrale Prüfungsamt übermittelt. Pflichtleistungen werden nach wie vor an das ZPA übermittelt.

Ansonsten läuft die Anmeldung wie gewohnt ab. Die Kursplätze werden pro Anmeldeverfahren nach einer Prioritätenliste vergeben. Zunächst werden Personen mit (angemeldeten) Pflichtleistungen berücksichtigt. Danach werden Plätze an Personen vergeben, die noch keine Kurse besucht haben, dann an solche, die bereits Kurse im Umfang von 2 Semesterwochenstunden, 4 Semesterwochenstunde usw. besucht haben.

Nach einem Kursbesuch werde alle Personen entsprechend dem Umfang der Semesterwochenstunden ihrer besuchten Kurse auf der Prioritätenliste für die nächste Anmeldung neu eingestuft.

Konsequenzen bei Kursabbruch oder Nicht erscheinen

Personen, die nicht erscheinen oder den Kurs abbrechen, ohne sich abzumelden, werden für zukünftige Anmeldungen um die doppelte Menge an Semesterwochenstunden des betroffenen Kurses zurückgestuft.

Durch diese Maßnahmen hofft das Sprachenzentrum die Anzahl der nicht genutzten Plätze in Sprachkursen zu verringern, denn trotz Übernachfrage bleiben Plätze leer, weil sie nicht in Anspruch genommen werden. Dies soll künftig möglichst vermieden werden und dadurch die größtmögliche Zahl an Kursplätzen zur Verfügung gestellt werden können.

15.10.2020